Seit 1995 wird das Projekt „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ in Niedersachsen für alle Schulen angeboten. Es ist mit 358 teilnehmenden Schulen heute das größte schulische Netzwerk in unserem Bundesland. In Niedersachsen unterstützt das „Umweltschule“-Projekt alle Aktivitäten im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) mit dem Ziel, Schulqualität und Gestaltungskompetenz zu fördern. Die Schulgemeinschaften der Umweltschulen verfolgen das Ziel, über einen Zeitraum von zwei Jahren durch konkrete Maßnahmen die Bereitschaft zu umweltgerechtem Verhalten zu erhöhen. Die international abgestimmten Themen sind Energie/Klimaschutz, Recycling/Abfall, Wasser sowie Mobilität, Fairer Handel und Globales Lernen (vgl. www.eco-schools.org). Unsere Schule ist bereits seit 2001 dabei und seither in jedem Projektzeitraum als Umweltschule in Europa ausgezeichnet worden. Wir bewerben uns auch in diesem Projektzeitraum 2015 bis 2017 für eine erneute Auszeichnung. Im letzten Schuljahr beschäftigten sich unsere Drittklässler mit dem Themenbereich „Klimafreundlich konsumieren“. Das zweite Handlungsfeld wurde im aktuellen Schuljahr mit der Fragestellung: „Schokolade - ist das fair?“ durchgeführt.


 

 

 Bereits zweimal hat unsere Schule erfolgreich an dem regionalen Umweltwettbewerb „Klimadetektive“ teilgenommen, der sich an dritte Schulklassen richtet.

Dazu haben die Schüler mit Hilfe von Fragebögen untersucht, wie umweltbewusst der heimische Umgang mit Ressourcen ist. Es wurden Kalender mit Energiespartipps für jeden Monat des Jahres gebastelt und Umweltaktionen in der Schule entwickelt.

 

Siegerehrung der Klimadetektive im Glockenhaus (2016)

 

Lüneburgs Bürgermeister Herr Kolle ehrt die Drittklässler der Grundschule Neetze

 


 

Nach einem gemeinsamen Klassenfrühstück fiel den Schülern die relativ große Menge an Verpackungsmüll auf. Daraufhin beschäftigten wir uns mit den Auswirkungen des Mülls auf Menschen und Tiere und anschließend mit dem „Ökologischen Rucksack“ verschiedener Produkte. Das zum besseren Verständnis notwendige praxisorientierte Material entliehen wir beim Schulbiologischen Zentrum (Schubz) in Lüneburg. Zum Abschluss unseres Projektes bauten wir mit den Schülern einen Informationsstand vor dem örtlichen Supermarkt auf. Selbst erstellte Infoplakate, auf denen die Folgen ungünstigen Konsumverhaltens dargestellt waren,  wurden interessierten Passanten erläutert. Als Alternative zu Plastiktüten wurden selbstgestaltete Baumwollbeutel angeboten. Zusätzlich wurde ein selbstgetextetes Lied gesungen. 

 

Die Schüler bei der handelnden Auseinandersetzung mit dem „Ökologischen Rucksack“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausflug zur GfA nach Bardowick                                                                   Singen für die Neetzer Bürger                                                                 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Seit dem Frühjahr 2015 haben wir einen neuen Schulgarten. Dieser wurde von den Schülern der Garten-AG angelegt. Da wir in jedem Schulhalbjahr neue Arbeitsgemeinschaften wählen, konnten schon einige Schüler bei der Aussaat, der Pflege der Beete und bei der Ernte von Gemüse, Kräutern und Beeren aktiv sein.

Nach der Kartoffelernte wurde gemeinsam gekocht und gegessen. Viele andere Gemüse wie Radieschen, Erbsen und Möhren, sowie Kräuter und Erdbeeren wurden direkt vernascht.

So lernen die Kinder den Wachstumskreislauf von Aussaat bis zur Ernte kennen. Gartenabfälle werden auf den Kompost gebracht, der im Rahmen eines Projektes für “Umweltschule in Europa“ reaktiviert wurde.


 

Graeber3Unsere Buckelgräberpatenschaft

Zwischen der Gemeinde Neetze und der Samtgemeinde Scharnebeck, an einem Wirtschaftsweg, der von Neetze nach Boltersen führt, liegt, umgeben von Mischwald, eine Heidefläche, ca. 13,5 ha groß, gelegen am sogenannten Uhlenberg.

Eigentümer dieses Gebietes ist der Landkreis Lüneburg, der das Gebiet erst im Herbst 1998 für die Öffentlichkeit freigegeben hat. (Eine ähnliche Anlage ist die Oldendorfer Totenstadt.)