In vielen Fächern wird regelmäßig mit dem Werkstatt-Prinzip gearbeitet. So werden in der Eingangsstufe in den Fächern Deutsch und Sachunterricht, z. B. zu den Themen Apfel, Herbst, Igel, Zeit u.v.m Werkstätten angeboten.
Eine Werkstatt besteht aus vielfältigen Aufgabenstellungen zu einem Thema, die in Form von Arbeitsblättern, Spielen, Partner- und Gruppenaufgaben, Mal- und Bastelaufgaben, etc. angeboten werden. Zu Beginn der Werkstatt wird pro Aufgabe ein Kind (oder zwei Kinder) als „Experte“ in die Aufgaben eingearbeitet. Es wird dabei vom Lehrer unterstützt, sodass es später anderen Kindern die Aufgabe erklären kann und in der Lage ist, sie auch nachzuschauen (zu unterschreiben). Jedes Kind erhält einen Werkstattplan, auf dem alle Aufgaben aufgelistet sind und notiert wird, welche Aufgaben bereits erledigt sind. Weiterhin ist festgelegt, welche Arbeitsangebote obligatorisch bzw. freiwillig sind. Aus diesem Angebot wählen die Schüler Aufgaben aus und führen diese selbstständig in ihrem Lerntempo durch.